Rund um Köln 2010

Für den Ostermontag wurde gutes Wetter vorausgesagt.
Es soll vom Westen her zunehmend sonnig werden. Das klingt doch gut.

So machte sich die ganze Familie um 7 Uhr auf in Richtung Köln.

Dort angekommen konnte wir nicht in das vorgesehene Parkhaus am Rheinauhafen fahren, da dieses gesperrt war.
Wir suchten in einer Nebenstraße und wurden mit einem perfekten Pakplatz belohnt.

Ich holte erst einmal meine Startunterlagen im Bürgerhaus Stollwerk ab.
Danach bereitete ich mich auf den Start vor. Ich hatte noch einige Zeit, bis die Startaufstellungen in den Blöcken losging.

Michael Klodt vor dem Start bei Rund um Köln 2010


Die Stecke war bereits komplett abgesperrt. So fuhr ich mich erst einmal ein wenig ein, um die Muskulatur zu lockern.
Dann stellte ich mich in den Startblock B. Ich befand mich ca. 20 Meter hinter der ersten Reihe. Eine optimale Ausgangsposition.
Im Startblock sprach ich mit den Radlern neben mir und erkundigte mich nach den Schlüsselstellen. Es war sehr nett zu plaudern und so verging auch die Zeit sehr schnell.

Zuerst wurde der Startblock A in das Rennen geschickt. Zwei Minuten später kamen wir aus dem B-Block dran.

Es ging sofort zur Sache. Mit fast 50 km/h fuhren wir aus Köln raus. Ich bekam einfach keinen Rhytmus rein. Das Fahrerfeld war sehr unruhig.
Es ging dann über die Mülheimerbrücke. Dort wurde es ein wenig ruhiger, so dass ich nun auch meinen Rhytmus fand.
Ich schloss mich einigen Milram Fahrern an und der Juniorenweltmeisterin im Biathlon Janin Hammerschmidt. Ein Kamerateam auf dem Motorrad hatte uns die ganze Zeit im Visier. Im WDR wurde davon ein kleiner Ausschnitt gezeigt.

Es ging nun in Richtung Bergisch Gladbach. Landschaftlich sehr reizvoll ging es über kleinere Ortschaften zu den ersten Rampen.

Bergwertung im 500 Metern. Puhh - war das eine steile Rampe. Ich dachte Rund um Köln ist eine Flachetappe...
Der nächste Höhepunkt erwartete mich am Schloss Bensberg. Über Kopfsteinpflaster musste ich mich den steilen Abschnitt zum Schloss hochquälen.
Die Zuschauer standen Spalier und feuerten an, was nur ging - Super - vielen Dank!

Auf der anschließenden Abfahrt fuhr ich wieder an eine Gruppe heran. Das kostete einige Körner!

Über die Schmitzebud, das legendäre Radlerkiosk (Treffpunkt gemeinsamer Ausfahrten für Profis und Hobbyradler),  kamen wir über die Severinsbrücke zurück nach Köln.

Kurz vorher waren meine Kräfte aufgebraucht. Die letzten Meter fuhr ich dann allein und finishte in einer sehr akzeptablen Zeit von 2:03 Stunden.
Mit einem 34er Schnitt bin ich sehr zufrieden, da die Vorbereitung fast ausschließlich aus Rollentraining bestand.

Im Ziel traf mich meine Familie. In einem Kaffee ließen wir das Radsportevent ausklingen.

Michael Klodt