Um die kommende Saison nicht wieder bei NULL anzufangen stellt sich jedes Jahr dieselbe Frage. Fahre ich den Winter durch oder packe ich die Rolle aus?
Oftmals zwingt uns das Wetter zu Trainingspausen oder zum Rollentraining.

Rollentraining:
Sicherlich ist eine Trainingsfahrt in der Natur motivierender und abwechslungsreicher als ein Rollentraining in der Bude. Es gibt aber durchaus Alternativen und Anreize auf der Rolle zu fahren. Zum Beispiel habe ich mir Bergetappen von der Tour de France auf DVD kopiert und schaue mir diese beim Rollentraining an. Dabei versuche ich die Trittfrequenzen der Vorbilder einzuhalten und den Runden tritt zu üben. Oder durch spezielle Trainingsprogramme (z.B. von Tacx) kann man Kraft, Ausdauer oder Technik trainieren.
Zudem muss ich nicht nach jeder Ausfahrt mein Rad von Dreck und eventuell Salz befreien.

Hier noch ein Tipp:
Einfach eines von Pauls Videos auf PC oder DVD-Player laden und ab gehts.

Paul Blaes Banner

Training in der Natur:
Ganz wichtig! Ruhig angehen lassen! Ein lockeres Tempo bei dem sie sich noch gut unterhalten können ist der richtige Level. Genieße die frische Luft und im Idealfall den Sonnenschein! Starte nicht zu früh, denn das kann richtig kalt sein. Denke aber auch an die frühe Dämmerung und dehne deine Ausfahrten nicht zu lange aus.
Das Mountainbike ist hierfür eine sehr gute alternative. Die Geschwindigkeiten sind nicht so hoch wie beim Rennrad und die Winterwälder sind auch etwas feines.
Die Regelmäßigkeit macht's! Da es schon sehr früh dunkel wird, konzentrieren sich die Ausfahrten wahrscheinlich nur auf die Wochenenden.

 

Ausgleichssportarten:
Um zusätzlich Muskelparteien zu stärken, empfiehlt es sich Ausgleichsportarten zu betreiben. Laufen ist bei fast jedem Wetter möglich. Es ist sehr effektiv und nicht so Zeitintensiv. Schwimmen und Gymnastik stärken die Rumpf- und Armmuskulatur. Eine gemäßigtes Krafttraining und Spinning im Sportstudio ist auch optimal für die Erhaltung der Fitness. Beim Krafttraining lege deinen Schwerpunkt nicht nur auf Beine, auch die Rumpfmuskulatur sowie die Schultern und Oberarme sind für das Radfahren enorm wichtig. Nur so erreichst du einen ausgewogenen Trainingseffekt, der dir auch im alltäglichen Leben gut tut.