Streckenplan bei GPSies

Der sicherlich schwierigste Trail in Kirchberg, ist der erste Teil des Fleckalm-Trails - von der Bergstation bis zum Gasthof Fleckalm.
Wurzeln, Steilstufen, schmale und ausgesetzte Abschnitte machen ihn zu der Single-Trail Prüfung in den Kitzbüheler Alpen.

Besonders schwierig wird der Trail, wenn es wie in unserem Fall, wochenlang immer wieder geregnet hat.
So wagten wir uns am vorletzten Tag vom Urlaub auf den Trail.
Wir fuhren vom Grillinghof über den Badesee in Richtung Fleckalmbahn. Vor der Bahn nahmen wir die Abzweigung zur Fleckalm.
Die Straße führt über einige Kehren und mit Steigungen zwischen 10 und 15% hinauf zur unteren Fleckalm. Von dort aus geht es steiler zur oberen Fleckalm.
Jetzt geht es auf Schotter weiter mit Steigungen zwischen 20 und 23% hinauf zur Ehrenbachhöhe.
Obwohl der Fleckalm-Trail etwas unterhalb von der Ehrenbachhöhe beginnt, wollten wir uns die letzten Höhenmeter zur Ehrenbachhöhe nicht entgehen lassen. Es sind insgesamt 1000 hm zu bewältigen!

Von dort aus hat man einen sehr schönen Ausblick zum Hahnenkamm nach Kitzbühel, St. Johann mit Wilden Kaiser und in anderer Richtung zu den Hohen Tauern.

Nach einer kurzen Pause wagten wir uns auf die Abfahrt. Der Trail beginnt nach kurzer Schotterabfahrt. Der Einstieg ist gut gekennzeichnet. Insgesammt ist der Trail sehr gut beschildert und verfügt über Warnhinweise und Notrufnummern.
Im oberen Teil, der ja bekanntlich schwerer sein soll, kamen wir sehr gut zurecht. Trotzdem mussten wir unsere Bikes über einige Steilstufen und Wurzelpassagen schieben.
Wir sind lieber auf Sicherheit gegangen.

Es ging über einige Bretterbrücken und Spitzkehren in den zweiten Teil über.
Ab dem Gasthof Fleckalmin wurde der Trail fast unbefahrbar. Durch die langen Regenfälle war der Trail dermaßen schlammig und tief, sodass die Bikes kaum Haftung hatten. Immer wieder rutschte das Vorderrad wie auf Schmierseife weg.
Nun ging es im unteren Teil über Schlamm und schmierigen Wurzeln in den Wald. Auch hier gab es viele Abschnitte, die sehr schwer zu fahren/schieben waren.
Der letzte Abschitt ist flüssiger gelaufen, bis er dann über den Bikepark an der Talstation Fleckalmbahn endete.

Unser Fazit:
Es wurde ein enormen Aufwand betrieben, diesen wunderschönen Trail in die Landschaft zu zimmern.
Durch das schlechte Wetter war jedoch der Trail ziemlich schwer zu befahren.
Zurück bleiben tiefe Furchen und Löcher. Stellt sich die Frage, ob der Trail nachgebessert bzw. gepflegt wird?

Es hat trotz einigen Schiebepassagen und Stürzen enormen Spaß gemacht.
Noch zu erwähnen ist der Bikewash-Platz an der Fleckalmbahn. Unsere Bikes und auch wir hatten dringend eine Reinigung nötig.
Es gibt wohl nicht viele Trails, indem man fast 1000 hm vernichten kann.
Auch hier vielen Dank an den Tourismusverband Kirchberg, dass es diesen sehr schönen und anspruchsviollen Trail gibt.